Den konstanten Tröten-Lärm bei WM-Spielen kann man auf verschiedene Arten technisch wegfiltern. Hier sehen Sie, wie:
Augmented Reality – Willkommen in der erweiterten Realität!
Und wieder ein besonderes ‘Schmankerl’ aus dem Hause ‘Spiegel Online’ das sich zurecht diese Woche einen Platz auf unserem Blog verdient hat. Alexander Stirn erläutert uns den ‘Wegweiser in die neue Wirklichkeit’.

Jahrelang haben Ingenieure mit Datenbrillen experimentiert, um unsere Realität zu erweitern – erfolglos. Nun bringen Smartphones den Durchbruch. Sie machen virtuelle Schilder und Graffiti sichtbar und helfen uns sogar, Fremde auf der Straße zu erkennen.
Auf Kurzbesuch in München, Abstecher zum Marienplatz, es regnet in Strömen. Wo gibt es hier nur Briefmarken für die Ansichtskarten? Früher hätte man sich mühsam durchfragen müssen, bis die Kleidung triefnass gewesen wäre. Heute kann man sein Handy in alle Himmelsrichtungen halten – vorausgesetzt, darauf läuft eine Software wie Wikitude oder Layar. Auf dem Display sind dann nicht nur die Umgebungsbilder zu sehen, die die Handykamera gerade aufnimmt. Es schweben auch rote Wegweiser über dem Marienplatz, denen man nur noch zur nächsten Post folgen muss.
Internet-Pionier entschuldigt sich für Schrägstriche
Der doppelte Schrägstrich “//” (im englischen Forward Slash) ist Bestandteil jeder URL. Verantwortlich dafür ist Internet-Pionier Tim Berners-Lee. Der britische Informatiker ist der der Erfinder des HTML und gründete das World Wide Web. Dort stellte Berners-Lee auch die erste Internet-Seite online: http://info.cern.ch.
Digitales Gegenstück zum Scribble-Block: Bildtrickser Photosketch
Zeichnen Sie Ihre Fotos doch selbst! Forscher haben ein Programm geschrieben, das aus groben Skizzen automatisch Fotos komponiert: Elefanten treten Oldtimer, Haie schnappen nach Hubschraubern. Bildbearbeitungs-Experten sind angetan, auch wenn die Software noch lange nicht perfekt ist.

Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Fotomontage. So ähnlich soll eine Software arbeiten, die eine Gruppe von Informatikern aus China, Singapur und Israel vorstellt. Photosketch nennen sie ihr Programm und genau so funktioniert die Demoversion auch: Der Anwender sieht eine arg vereinfachte Landschaft. In der Mitte ein Horizont, sonst zwei leere Flächen. Wie diese gefüllt werden sollen, bestimmt man mit einem Textfenster: “Tree” zum Beispiel.


