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	<title>Online Marketing Blog &#187; Wikitude</title>
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	<description>&#34;A man who stops advertising to save money is like a man who stops a clock to save time&#34; (Henry Ford)</description>
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		<title>Augmented Reality &#8211; Willkommen in der erweiterten Realität!</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 00:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nquire</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<strong>Und wieder ein besonderes 'Schmankerl' aus dem Hause 'Spiegel Online' das sich zurecht diese Woche einen Platz auf unserem Blog verdient hat. Alexander Stirn erläutert uns den 'Wegweiser in die neue Wirklichkeit'.</strong> 

Jahrelang haben Ingenieure mit Datenbrillen experimentiert, um unsere Realität zu erweitern - erfolglos. Nun bringen Smartphones den Durchbruch. Sie machen virtuelle Schilder und Graffiti sichtbar und helfen uns sogar, Fremde auf der Straße zu erkennen...<a href="http://blog.nquire.at/2009/11/augmented-reality-willkommen-in-der-erweiterten-realitat/"><



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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Und wieder ein besonderes &#8216;Schmankerl&#8217; aus dem Hause &#8216;Spiegel Online&#8217; das sich zurecht diese Woche einen Platz auf unserem Blog verdient hat. Alexander Stirn erläutert uns den &#8216;Wegweiser in die neue Wirklichkeit&#8217;.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-111 aligncenter" title="Augmented Reality" src="http://blog.nquire.at/wp-content/uploads/2009/11/iphone_augmented_reality-300x209.jpg" alt="Augmented Reality" width="300" height="209" /></p>
<p>Jahrelang haben Ingenieure mit Datenbrillen experimentiert, um unsere Realität zu erweitern &#8211; erfolglos. Nun bringen Smartphones den Durchbruch. Sie machen virtuelle Schilder und Graffiti sichtbar und helfen uns sogar, Fremde auf der Straße zu erkennen.</p>
<p>Auf Kurzbesuch in München, Abstecher zum Marienplatz, es regnet in Strömen. Wo gibt es hier nur Briefmarken für die Ansichtskarten? Früher hätte man sich mühsam durchfragen müssen, bis die Kleidung triefnass gewesen wäre. Heute kann man sein Handy in alle Himmelsrichtungen halten &#8211; vorausgesetzt, darauf läuft eine Software wie Wikitude oder Layar. Auf dem Display sind dann nicht nur die Umgebungsbilder zu sehen, die die Handykamera gerade aufnimmt. Es schweben auch rote Wegweiser über dem Marienplatz, denen man nur noch zur nächsten Post folgen muss.</p>
<p><span id="more-105"></span></p>
<p>Wer dann in den Radlsteg einbiegt, erfährt an diesem Tag außerdem, dass dort eine Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung für 720 Euro zu vermieten ist &#8211; für Münchner Verhältnisse fast ein Schnäppchen. Ein kurzer Handy-Schwenk über die Fassade bringt nicht nur Bilder aus der Wohnung zum Vorschein, sondern auch die Telefonnummer des Maklers.</p>
<p>Willkommen in der erweiterten Realität, der Augmented Reality (AR), der jüngsten mobilen Spielerei. Das Beste aus zwei Welten &#8211; der wirklichen und der virtuellen &#8211; soll diese neue Technologie verbinden. Dazu überlagert sie Livebilder mit Informationen aus dem Internet. Alles, was man dafür braucht, ist ein modernes Kamera-Smartphone, das seinen Standort präzise bestimmen kann.</p>
<p>Eines Tages soll allerdings selbst das überflüssig werden. Dann könnten Umgebungsinformationen direkt auf Brillengläsern oder auf Kontaktlinsen eingeblendet werden. Schon lange träumen Experten von der erweiterten Realität: Flugzeugmechaniker erprobten klobige Datenbrillen, die ihnen zeigen sollten, welche Schraube als Nächstes anzuziehen ist. Chirurgen testeten halbtransparente Displays, die passende Röntgenbilder oder die Position des Endoskops anzeigen, während sie über die Patienten gehalten werden. Zur Marktreife gelangten die Anwendungen jedoch nie.</p>
<p>Moderne Handys bringen nun den Durchbruch, zumindest für einfache Anwendungen. &#8220;Sie sind für die Entwicklung der Augmented Reality enorm wichtig, auch wenn sie noch nicht perfekt funktionieren&#8221;, sagt Dieter Schmalstieg vom Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen der Technischen Universität Graz.</p>
<p>Millionen Menschen besitzen geeignete Telefone: &#8220;So können wir schnell einen Massenmarkt erreichen.&#8221; Auch Wolfgang Broll, der am Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik virtuelle Umgebungen untersucht, ist von den Vorzügen der Handys überzeugt: &#8220;Aktuelle Geräte beinhalten erstmals all die Technologien, die man für Augmented Reality braucht.&#8221; Die eingebaute Kamera zaubert ein Bild der Umgebung aufs Display. Ein GPS-Empfänger ermittelt die Position des Handys, Kompass und Neigungssensor liefern die Blickrichtung. Eine schnelle Internetverbindung übermittelt die dazu passenden Informationen. &#8220;Selbst die Grafikchips sind heute so gut, dass man damit arbeiten kann&#8221;, sagt Broll.</p>
<p>Erste Firmen machen das bereits. Das Salzburger Unternehmen Mobilizy hat ebenjenes Programm Wikitude (siehe Video unten) entwickelt, das neben Gebäuden, Geschäften und Sehenswürdigkeiten den passenden Eintrag aus dem Online-Lexikon Wikipedia anzeigt. Es basiert darauf, dass viele Wikipedia-Artikel genaue Angaben zu Längen- und Breitengraden enthalten. Da Position und Blickrichtung des Handys bekannt sind, können diese Daten heruntergeladen und eingeblendet werden.</p>
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<p>Das niederländische Layar (siehe Video unten) funktioniert ähnlich, es integriert allerdings zusätzlich Ergebnisse einer lokalen Google-Suche, Wohnungsangebote oder die Standorte der nächsten Geldautomaten.</p>
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<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,659486,00.html">Quelle v. 7. Nov. 2009</a></p>


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